TauernAkademie mit Gesundheits- und Krankenpflegeschule

Wir bilden seit über vierzig Jahren erfolgreich diplomierte Pflegekräfte aus. Der qualifizierte Unterricht bereitet die Schülerinnen und Schüler sorgfältig auf die praktische Ausbildung vor. Die Lernenden werden aktiv in den Unterrichtsprozess mit einbezogen und zu eigenverantwortlichem Handeln befähigt. Die praktische Ausbildung in verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens legt den Grundstein für die zukünftige berufliche Tätigkeit in unterschiedlichen Arbeitsbereichen.

Unsere Schule ist gekennzeichnet durch einen persönlichen Kontakt mit den Schülerinnen und Schülern, durch die Förderung der Selbständigkeit, sowie die individuelle Betreuung jedes Einzelnen.
Das Tauernklinikum und die angegliederte Schule liegen am Nordufer des Zeller Sees inmitten der Europa-Sportregion.

Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule bildet eine eigene Einheit in der TauernAkademie. Diese ist für die Aus- und Fortbildung aller Gesundheit Innergebirg Mitarbeiter und deren Zuweiser verantwortlich.


Wenn Sie sich für eine Ausbildung im Dienst für die allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege interessieren, sind Sie bei uns richtig.

Wir bieten folgende Ausbildungen an:

DGKP

Diplomierte:r Gesundheits- und Krankenpfleger:in

3 Jahre – jährlicher Start –
Quereinstieg möglich

PFA

Pflegefachassistenz

jährlicher Start – in Kooperation –
Quereinstieg möglich


PA / PFA+

Pflegeassistenz

1 Jahr – jährlicher Start –
in Kooperation


DGKP – Diplomierte:r Gesundheits- und Krankenpfleger:in

Gehobener Dienst – EU-konformes Diplom mit der Berufsbezeichnung „diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin“
bzw. „diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger“.

>> Derzeit noch ohne Matura als Voraussetzung
3 Jahre – jährlicher Start – Quereinstieg möglich
Was ist der gehobene Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege?

Der gehobene Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege trägt die Verantwortung für die unmittelbare und mittelbare Pflege von Menschen in allen Altersstufen, Familien und Bevölkerungsgruppen in mobilen, ambulanten, teilstationären und stationären Versorgungsformen sowie allen Versorgungsstufen (Primärversorgung, ambulante spezialisierte Versorgung sowie stationäre Versorgung). Handlungsleitend sind dabei ethische, rechtliche, interkulturelle, psychosoziale und systemische Perspektiven und Grundsätze. Der gehobene Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege trägt auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse durch gesundheitsfördernde, präventive, kurative, rehabilitative sowie palliative Kompetenzen zur Förderung und Aufrechterhaltung der Gesundheit, zur Unterstützung des Heilungsprozesses, zur Linderung und Bewältigung von gesundheitlicher Beeinträchtigung sowie zur Aufrechterhaltung der höchstmöglichen Lebensqualität aus pflegerischer Sicht bei.

Im Rahmen der medizinischen Diagnostik und Therapie führen Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege die ihnen von Ärzten übertragenen Maßnahmen und Tätigkeiten durch.

Im Rahmen der interprofessionellen Zusammenarbeit tragen Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege zur Aufrechterhaltung der Behandlungskontinuität bei.

Der gehobene Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege entwickelt, organisiert und implementiert pflegerische Strategien, Konzepte und Programme zur Stärkung der Gesundheitskompetenz, insbesondere bei chronischen Erkrankungen, im Rahmen der Familiengesundheitspflege, der Schulgesundheitspflege sowie der gemeinde- und bevölkerungsorientierten Pflege.

Welche Spezialisierungen gibt es im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege?

Es gibt zahlreiche setting- und zielgruppenspezifische Spezialisierungen wie z.B.

  • Kinder- und Jugendlichenpflege
  • Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege
  • Intensivpflege
  • Kinderintensivpflege
  • Anästhesiepflege
  • Pflege bei Nierenersatztherapie
  • Pflege im Operationsbereich
  • Krankenhaushygiene
  • Wundmanagement und Stomaversorgung
  • Hospiz- und Palliativversorgung
  • Psychogeriatrische Pflege

Mit speziellen Voraussetzungen und nach erfolgreicher Absolvierung einer Sonderausbildung können Sie auch Lehr- und Führungsaufgaben übernehmen. Zu den Lehraufgaben gehören z.B. die Lehrtätigkeit in der GuKP oder die Leitung einer Gesundheits- und Krankenpflegschule. Mit der Sonderausbildung für Führungsaufgaben können Sie z.B. die Leitung eines Pflegedienstes in einer Krankenanstalt oder die Leitung in einer Einrichtung zur Betreuung pflegebedürftiger Menschen übernehmen.

Wie sehen die Berufsaussichten nach der Ausbildung aus?

Nach der dreijährigen Ausbildung und erfolgreicher Ablegung der Diplomprüfung können Sie in Krankenanstalten, Seniorenwohnanlagen und Pflegeheimen, Tageskliniken, Rehabilitationszentren, Sanatorien, Arztordinationen, Ambulatorien und in der mobilen Pflege arbeiten. Es besteht auch die Möglichkeit, den Beruf selbständig auszuüben.

Wie sieht die theoretische und praktische Ausbildung aus?

Die insgesamt 2000 theoretischen Ausbildungsstunden teilen sich in verschiedene Unterrichtsfächer auf. Auch die Berufspraxis teilt sich in unterschiedliche Bereiche. Dadurch wird gewährleistet, dass ein breites Spektrum an fachlicher Expertise erlernt und erlebt wird. Die detaillierte Übersicht des Ausbildungsplans gibt es hier: Übersicht theoretische und praktische Ausbildung

Wer kann sich bewerben?

Die Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung an einer Schule für Gesundheits- und Krankenpflege sind:

  • gesundheitliche Eignung
  • Vertrauenswürdigkeit
  • erfolgreiche Absolvierung von zehn Schulstufen
  • Aufnahmetest und -gespräch

Die Entscheidung über die Aufnahme erfolgt durch eine Aufnahmekommission.

INFOS
  • >> Die nächste Diplomausbildung beginnt Anfang Oktober 2023.
  • >> Bewerbungen können noch bis Ende April 2023 eingereicht werden

>> Kontakt


PFA – Pflegefachassistenz

Aufschulung von PA zu PFA – jährlicher Start – in Kooperation – Quereinstieg möglich

NEU ab 6. März 2023. 14 Monaten – Teilzeit – von der PA zur PFA.

14 Monate | 60 Wochen | 8 – 13 Uhr

Theorie: 1.070 Stunden | Praxis: 530 Stunden

Von der Pflegeassistenz (PA) zur Pflegefachassistenz (PFA)

Sie trauen sich mehr zu – dann erklimmen Sie die nächste Stufe Ihrer Karriereleiter.
Mit der Aufschulung zur Pflegefachassistenz (PFA) an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule am Tauernklinikum erhalten Sie mehr Eigenverantwortung.
Sie lernen standardisierte diagnostische Methoden die mit komplexer Technik verbunden sind – wie EKG, EEG oder Lungenfunktionstests. Sie lernen wie Leute künstlich beatmet bzw. ernährt werden und können Sonden legen, bzw. Katheter einsetzen. 
Vor allem erhalten Sie das Rüstzeug für das richtige Handeln in Notfällen und Pflegemassnahmen eigenverantwortlich durchzuführen. Sie perfektionieren Pflegetechniken, Kooperation mit anderen, Organisation und Qualitätsmanagement.

PA – Pflegeassistenz

1 Jahr – jährlicher Start – in Kooperation

In der LFS Bruck und in der HAK/HAS Zell am See werden theoretische Grundlagen zum Pflegeberuf als Schwerpunkt gelehrt. Praktische Elemente werden im Tauernklinikum in die Ausbildung eingebaut.
So können Schüler:innen ab dem 14. Lebensjahr begeistert werden und schließen dann ihre Schule neben dem jeweiligen Fachabschluss zusätzlich als PA ab. Der „normale“ Abschluss ist an der LFS Bruck Betriebs- und Haushaltsmanagement, an der HAK/HAS die Bürokauffrau und der Bürokaufmann. Nahtlos stehen mit dem Schulabschluss dann die Ausbildungen zur Pflegefachassistenz, zur Diplom Gesundheits- und Krankenpflege oder mit Studienberechtigungsprüfung auch an der Fachhochschule Salzburg offen.

Bewerbungsfristen und Angaben zu den Bewerbungsunterlagen finden sie direkt bei unseren Kooperationspartnern auf deren Homepage.
LFS Bruck oder HAS Zell am See.

Anschließend haben die Schüler:innen die Möglichkeit nahtlos die Ausbildung zur PFA zu absolvieren.


Kontakt
Die Menschen
Kontakt
ADMINISTRATION und Sekretariat Arabella Reischmann

Bürozeiten:
wochentags von 08.00 – 16.00 Uhr

Tel.: +43 6542 777 – 2146
E-Mail senden

Mario Anthofer, MSc.

Haben Sie gewusst, dass an unserer Schule gemäß dem Motto „Was ist das Beste – und nicht, was ist das Übliche?!“ seit 1974 erfolgreich Pflegekräfte im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege ausgebildet werden? Respekt, Wertschätzung und menschlich-sozial geprägtes Handeln gelten bei uns als Basis im Miteinander mit den Auszubildenden.

Häufig gestellte Fragen

Welche verschiedenen Pflegeberufe gibt es?

>> FACHKRÄFTE DES GEHOBENEN DIENSTES für Gesundheits- und Krankenpflege – dreijährige Diplomausbildung / dreijährige Bachelor Pflegeausbildung – DGKP
Das Aufgabenfeld der DGKP umfasst den eigenverantwortlichen Bereich – dazu zählen Diagnostik, Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle pflegerischer Maßnahmen im Pflegeprozess, Gesundheitsförderung und Beratung sowie die Durchführung administrativer Aufgaben. Hinzu kommt der mitverantwortliche Bereich mit der Durchführung diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen nach ärztlicher Anordnung sowie interdisziplinäre Tätigkeiten wie Maßnahmen zur Verhütung von Krankheiten und Gesundheitsberatung. 

>> PFLEGEFACHASSISTENTEN (PFA) – zweijährige Ausbildung
Pflegefachassistenten (PFA)betreuen pflegebedürftige Menschen z.B. in Krankenhäusern, in Arztpraxen oder Pflegeheimen. Sie unterstützen Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ärzte. Sie führen die entsprechenden Pflegemaßnahmen nach Anweisung eigenverantwortlich durch. Pflegefachassistenten übernehmen je nach Personalstand auch die Aufgaben der Pflegassistenz. Die Pflegefachassistenz (PFA) verfügt jedoch über mehr Kompetenzen und Aufgaben als die Pflegeassistenz (PA).

Pflegefachassistenten erledigen auch organisatorische Arbeiten, bereiten die Zimmer für Neuaufnahmen vor und wirken bei der praktischen Ausbildung in der Pflegeassistenz mit.
Bei Notfällen verständigen sie unverzüglich ÄrztInnen und führen bestimmte erforderliche lebensrettende Sofortmaßnahmen durch. Dazu gehört z.B. die Herzdruckmassage und Beatmung mit einfachen Beatmungshilfen und die Verabreichung von Sauerstoff; ebenso die Defibrillation, das ist die Wiederherstellung normaler Herzaktivität durch Stromstöße.

Eine nahtlose Ausbildung nach Abschluss des Pflegeassistenten zum Pflegefachassistenten ist am Tauernklinikum möglich.

>> PFLEGEASSISTENTEN (PA) – einjährige Ausbildung
Pflegeassistenten betreuen pflegebedürftige Menschen und unterstützen Fachkräfte des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege und Ärzte und bei bestimmten Aufgaben im Bereich Diagnostik und Therapie. Tätig sind sie in einem Seniorenwohnheim oder in der Hauskrankenpflege. Sie helfen den Patienten bei der täglichen Körperpflege, bereiten Mahlzeiten vor und unterstützen die Patienten, falls erforderlich, beim Essen. Sie mobilisieren die Patienten, helfen ihnen beim Aufstehen, setzen sie auf oder betten sie um, damit keine Liegekomplikationen auftreten. Sie überziehen die Betten und sorgen für Sauberkeit beim Bett. Pflegeassistenten verabreichen auch Arzneimittel, führen standardisierte Blut-, Harn- und Stuhluntersuchungen durch, versorgen einfache Wunden und führen Vitalparametermessungen z.B. Puls, Blutdruck, Atmung, Temperatur durch.

Warum soll ich in Zell am See die Ausbildung machen?

In der GuKPS Zell am See wird das Miteinander großgeschrieben. Der Vorteil einer kleinen Schule liegt in der Möglichkeit, mit den Auszubildenden in fast familiärer Art und Weise das Sozialleben zu fördern. Durch Exkursionen, Veranstaltungen und gemeinsame Ausflüge sind wir stets darum bemüht, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler bei uns wohl fühlen. Dies kommt nicht zuletzt dem Wohl der ihnen anvertrauten Patientinnen und Patienten zugute.

Welche persönlichen Voraussetzungen sind notwendig?

Folgende Fähigkeiten und Eigenschaften sind Voraussetzung für die Ausbildung und für das spätere Berufsleben:

  • Aufgeschlossenheit für menschliche und soziale Probleme
  • Einfühlungsvermögen
  • Beobachtungsgabe
  • Ausgeglichenheit und Belastbarkeit
  • Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, rasche Auffassungsgabe
  • Kommunikationsfähigkeit
  • manuelle Geschicklichkeit und praktische Veranlagung

Neben der gesundheitlichen Eignung sollten Sie für den Pflegeberuf ein freundliches Auftreten haben, Sie sollten flexibel, kontakt- und teamfähig sein und vor allem Interesse am Menschen und Freude an der Arbeit mit Menschen haben.

Was kostet die Ausbildung?

Die Ausbildung ist kostenlos, es sind keine Studiengebühren zu bezahlen.

Lernunterlagen, wie Schulbücher und Skripten sind von den Auszubildenden selber zu bezahlen. Detaillierte Informationen dazu erhalten Sie vor Ausbildungsbeginn.

Gibt es Förderungen?

Unter speziellen Voraussetzungen besteht die Möglichkeit zur Förderung entweder über das Arbeitsmarktservice (AMS) oder über die Arbeitsstiftung Salzburg. Ca. € 1400,-

Besteht die Möglichkeit auf einen Wohnheimplatz?

In unserem Wohnheim können Sie nach Verfügbarkeit in Zweibettzimmern zu derzeit sehr günstigen Konditionen untergebracht werden.

Wie sieht die Verpflegung der Auszubildenden aus?

Sie können im Tauernklinikum zu einem sehr günstigen monatlichen Pauschalpreis von derzeit € 30,89 Frühstück, Mittag- und Abendessen konsumieren.

Was brauche ich zur Bewerbung?

Auf unserem Bewerbungsformular finden Sie die Informationen zu den notwendigen Unterlagen. Bitte das Bewerbungsformular ausdrucken und ausgefüllt mit den jeweiligen Dokumenten/Unterlagen an die Schule senden.

Bewerbungsformular DGKP
Bewerbungsformular Aufschulung zum PFA
Lebenslauf PFA

Wo mache ich die praktische Ausbildung?

an beiden Standorten des Tauernklinikums in Zell am See und Mittersill

in der Seniorenwohnanlage Zell am See/Schüttdorf

in der Seniorenwohnanlage Maishofen

in der Privatkrankenanstalt Ritzensee/Saalfelden

in der Hauskrankenpflege

in verschiedenen Beratungsstellen (z.B. Elternberatung)

in der Übergangspflege des Tauernklinikums

Was Sie noch interessieren könnte:

Während der Ausbildung fallen pro Ausbildungsjahr 8 Wochen Ferien an.

Die Dienstkleidung wird Ihnen während der gesamten Ausbildungszeit zur Verfügung gestellt.

Sie sind sozialversichert und erhalten bis zum 24. Lebensjahr Kinderbeihilfe.

Externe Schülerinnen und Schüler erhalten einen Freifahrtsausweis, ebenfalls bis zum 24. Lebensjahr.

Schulleitung

Schulleitung

DGKP Mario Anthofer, MSc.

Prim. Univ.-Doz. Dr. René R. Wenzel

FA für Kardiologie und Nephrologie

OA Dr. Michael Hofer

OA Dr. Alexander Stix

Adminstration

Adminstration

Linda Selimi

Arabella Reischmann

Lehrerteam

Lehrerteam

DGKP Claudia Wilfing

DGKP Gudrun Hadrbolec

DGKP Beate Browne

DGKP Kathrin Wimmer, MBA

DGKP Anna Gugl, B.Sc., M.Ed.

DGKP Susanna Leitner, BScN

DGKP Eva Rohrmoser, BScN

DGKP Andrea Steiner

DGKP Monika Hörl-Neumayr, BScN

DGKP Vanessa Lichtmannegger

DGKP Christiane Buchberger

DGKP Susanne Steiner

DGKP Sarah Lassacher

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