Die Hauptaufgabe der Akutambulanzen ist die rasche und kompetente Versorgung von PatientInnen, die akute oder lebensbedrohliche Beschwerden haben. Dabei sind wir an beiden Standorten des Tauernklinikums mit unseren Teams aus verschiedenen Fachbereichen rund um die Uhr, jeden Tag in der Woche für Sie da:

ZELL AM SEE Paracelsusstraße 8 5700 Zell am See, Österreich

+43 (6542) 777 – 0

MITTERSILL Felberstraße 1 5730 Mittersill, Österreich

+43 (6562) 4536


HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN ZUR AKUTAMBULANZ

Wie dringend ist mein Notfall?

Wenn Sie in eine der Akutambulanzen des Tauernklinikums kommen, geht es in einem ersten Schritt darum, einen dringenden Notfall zu erkennen und diesen sofort zu behandeln. Unser geschultes Pflegepersonal prüft dafür verschiedene Anzeichen und Symptome: Lebensgefahr, Schmerz, Blutverlust, Bewusstsein, Temperatur und Krankheitsdauer werden eingeschätzt.

Aus diesen Faktoren ergibt sich die Dringlichkeit Ihrer Behandlung, die sich an folgender Skala orientiert:

  • Sofort

    Akute Lebensgefahr

  • Sehr dringend

    z.B. Große Blutungen

  • Dringend

    z.B. Starke Schmerzen

  • Normal

    Schmerzen

  • Nicht dringend

    Chronische Schmerzen/Symptome

Wann komme ich in die Akutambulanz?

In schweren, dringenden Fällen ist eine Versorgung in einer unserer Akutambulanzen nötig. In vielen Fällen bietet Ihnen aber auch der hausärztliche Notdienst die perfekte medizinische Versorgung. Im Zweifelsfall kommen sie direkt in eine unserer Akutambulanzen oder verständigen die Rettung (144).

Kommen Sie direkt, ohne ärztliche Einweisung in unsere Akutambulanz oder verständigen Sie in Notfällen die Rettung 144 wenn …

  • … Sie einen Unfall gehabt haben.
  • … eine schwere oder lebensbedrohliche Verletzung bzw. Erkrankung vorliegt (z.B. Knochenbruch, hoher Blutverlust, Kopfverletzung, Vergiftung, Brandwunde o.ä.).
  • … akute Beschwerden auftreten (z.B. Brust- oder Bauchschmerzen).
Wie lange muss ich warten?

Mit dieser Farbgebung ist auch eine maximale Wartezeit verbunden, die der Patientin / dem Patienten zugemutet werden kann. Rote und orange Notfälle werden dementsprechend zuerst behandelt – und mit einer grünen oder blauen Einschätzung kann es schon einmal passieren, dass eine gewisse Wartezeit entsteht. Oder anders gesagt: In diesem Fall ist eine Wartezeit eigentlich ein positives Zeichen, denn das heißt, dass Ihre Beschwerden nicht schwerwiegend sind. Unabhängig davon ist es unser Ziel, alle PatientInnen so schnell wie möglich zu behandeln!

Übrigens: Dieses Dringlichkeits-Farb-System nennt sich „Manchester Triage“ und wurde von einer Gruppe von britischen Ärzten entwickelt. Mit dem Ziel, ein einheitliches Modell zur Ersteinschätzung in Notaufnahmen in Großbritannien zu schaffen. Mittlerweile wird dieses System in ganz Europa verwendet.

Was sollte ich in die Akutambulanz mitbringen?

Lichtbildausweis, E-Card (oder bei PatientInnen aus der Europäischen Union EHIC-Karte), andere medizinische Ausweise (Herzschrittmacher, Prothese, Allergien), relevante medizinische Unterlagen (wenn vorhanden: Befunde, Arztbriefe, Informationen zur Medikation)

Was passiert in der Akutambulanz?

Nachdem das Pflegepersonal und die ÄrztInnen eine Erstversorgung ihres Notfalles durchgeführt haben, wird entschieden, was weiter zu tun ist. Dafür werden oft ExpertInnen aus anderen Abteilungen zugezogen. Von der Akutambulanz wird der Patient entweder auf eine Station verlegt oder in den OP gebracht, wo die Behandlung fortgesetzt wird. Im Idealfall dürfen Sie nach der Erstversorgung wieder nach Hause gehen.

Wann werde ich stationär aufgenommen?

Wenn das Ärzteteam entscheidet, dass eine Fortsetzung der Behandlung oder eine Beobachtung für einen bestimmten Zeitraum nötig ist, werden Sie stationär aufgenommen. Eine solche Entscheidung ist zu 100% vom Ihrem individuellen Gesundheitszustand abhängig.

Welche Auskunft bekomme ich über eine andere Person?

Grundsätzlich bekommen nur Sie als Patient/in laufend Auskünfte über Ihren Gesundungsprozess. Ansonsten unterliegen ÄrztInnen und das Pflegepersonal der Schweigepflicht. Das heißt, den MitarbeiterInnen des Tauernklinikums ist es per Gesetz verboten, Befunde und Daten an Dritte weiterzugeben – das betrifft auch Ihre Familie oder nahestehende Personen. Es sei denn, Sie erteilen dem behandelnden Arzt ausdrücklich Ihr Einverständnis. Aber wenn es möglich ist, ist uns der persönliche Kontakt immer am liebsten.

Per Telefon dürfen unsere MitarbeiterInnen nur unter vorheriger Nennung eines vereinbarten Kennwortes Auskunft geben.
Sie erreichen uns unter folgenden Telefonnummern:

Standort Zell am See:  +43 6542 777 – 0
Standort Mittersill:       +43 6562 4536

Wenn Sie bereits wissen auf welcher Pflegeebene die/der Patient/in liegt, können Sie sich direkt an das Pflegeperson der jeweiligen Ebene wenden:

Standort Zell am See Standort Mittersill
Pflegeebene 1: +43 6542 777 2336 Pflegeebene 1: +43 6562 4536 150
Pflegeebene 2: +43 6542 777 2236 Pflegeebene 2: +43 6562 4536 250
Pflegeebene 3: +43 6542 777 2036 Pflegeebene 3: +43 6562 4536 350
Pflegeebene 0 – Tagesklinik/Shortstay : +43 6542 777 2436

 

Was muss ich beachten, wenn ich nicht in Österreich krankenversichert bin?

Wenn Sie in einem EU-Land krankenversichert sind, bringen Sie bitte Ihre EHIC-Karte in die Akutambulanz mit. Sind Sie allerdings in einem Nicht-EU-Mitgliedsland krankenversichert, so ist vor Ort eine Behandlungs-Pauschale zu bezahlen (bis 19 Uhr: € 200,- nach 19 Uhr: € 240,-). Die detaillierte Rechnung wird an Ihre Heimatadresse geschickt. Und je nach Versicherung bekommen Sie diese Beträge in Ihrem Heimatland wieder zurückerstattet.


Die Menschen der Akutambulanzen stellen sich vor