Miteinander reden: Pilotprojekt Videodolmetschen


Miteinander Reden © unsplash-453203

WENN DIE ÜBERSETZERINNEN VIA VIDEOSTREAM INS KRANKENZIMMER KOMMEN Miteinander reden, die Probleme und Fragen des Gegenübers verstehen, die Fragen und Antworten der ÄrztInnen verstehen – das alles sind zentrale Elemente für gelungene eine ärztliche Versorgung. Vor allem dann, wenn PatientInnen nicht Deutsch oder Englisch sprechen, kann das die Verständigung und damit die Behandlung erschweren. Die Lösung, um Sprachbarrieren im Krankenhaus zu beseitigen: Videodolmetschen!

Natürlich sind an beiden Standorten des Tauernklinikums mehrsprachige MitarbeiterInnen vor Ort, die beim Übersetzen helfen, wenn jemand nicht Deutsch oder Englisch spricht. Allerdings eben nicht in allen Sprachen und auch nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit. Als Beitrag zur PatientInnen-Sicherheit und zur Steigerung der Behandlungsqualität wurde daher in den vergangenen Monaten der Einsatz des Tools „Videodolmetschen“ an beiden Standorten des Tauernklinikums getestet.

„Im Moment können wir Übersetzungen in
14 verschiedenen Sprachen anbieten“

Wie Videodolmetschen funktioniert? Über eine verschlüsselte Video-Verbindung erfolgt die Übersetzung des Arzt-PatientInnen-Gesprächs durch die DolmetscherInnen – im Moment in 14 Sprachen. Dieser Dolmetsch-Dienst steht auch an Wochenenden, Feiertagen und während der Nachtstunden zur Verfügung.

Nach dem Ende der Testphase wird das Videodolmetschen nun dauerhaft an den Standorten Zell am See und Mittersill eingeführt. Selbstverständlich verpflichten sich die DolmetscherInnen schriftlich zur Verschwiegenheit, alles läuft DSGVO-konform und über verschlüsselte Verbindungen.



WICHTIGE INFORMATION

Im Zuge der landesweiten Umsetzung aktueller Maßnahmen im Umgang mit dem Coronavirus bitten wir Sie um dringende Beachtung.

Zum Schutz unserer PatientInnen und MitarbeiterInnen gilt ab sofort ein generelles Besuchsverbot in allen Häusern der Gesundheit Innergebirg (Tauernklinik Zell am See, Tauernklinikum Mittersill sowie die Privatklinik Ritzensee). Ausnahmen sind Besuche bei Kindern und PatientInnen in Palliativbetreuung – hier ist pro PatientIn und Tag ein/e BesucherIn erlaubt. Bei Geburten ist eine Begleitperson gestattet. Außerdem erlaubt sind notwendige Begleitpersonen für Gehörlose, PatientInnen mit Demenz, Übersetzer etc.. Alle Personen werden vor Betreten des Gebäudes triagiert.